#MMC13 Der Tag 3 nach dem 1. Hangout Veranstalten vs. Motivation der Lernenden

Vor einer halben Stunde ist der 1. Hangout, also die 1. Liveonair Veranstaltung des Moocs #MMC13 beendet worden.

Ein Gedanke hat mich danach besonders beschäftigt: Was ist die Aufgabe des Veranstalters, was können die Veranstalter zur Motivation und zum Lernerfolg der Teilnehmer beitragen. Einer der Urväter des cMoocs Stephen Downs sieht die Verantwortung für das Mitmachen und den eigenen Lernerfolg der Teilnehmer ganz klar bei diesem selbst. Der Veranstalter bietet eine Bühne, vielleicht ein bisschen Musik, aber tanzen muss jeder selbst, da wird dann auch nicht mehr geführt. … beim Führen kommt mir der Gedanke ob die TN durch Input in ihren Beiträgen nicht sogar in die Führungsrolle eines Moocs hineinwachsen können. In diesem Fall meine ich, ja durch Input Themen erweitern und generieren, dafür muss es Raum in einem Mooc geben. Das schliesst auch an den Wunsch von Johannes Moskaliuk an, eine Vernetzung über den Mooc hinaus zu erreichem, also Vertiefungen und Neues wird woanders, außerhalb der Moocgrenzen generiert und weiterdiskutiert. Bleibt festzuhalten: Der Veranstalter kann nur für das Konzept des Moocs verantwortlich zeichnen. Intrinsische Motivation, Lernwille und Lernerfolg kann nur von der individuellen Teilnehmerseite selbst beeinflusst werden. Weder in cMoocs, noch in sehr großen xMoocs ist ein individueller Lernerfolg beeinflussbar oder gar kontrollierbar. Dies stellt natürlich die Teilnahmezertifizierung an einem Mooc vor ein mehr oder minder unlösbares Problem und macht deutlich das große Moocs nicht primär eine Zertifizierung der Teilnahme, sondern intrinsisch motivierte individuelle Lernerfolge und Vernetzungen erzeugen sollten.

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4 Kommentare

Eingeordnet unter Bachelor Bildungswissenschaften

4 Antworten zu “#MMC13 Der Tag 3 nach dem 1. Hangout Veranstalten vs. Motivation der Lernenden

  1. So weit ich das mit dem cMOOC und xMOOC verstanden habe, bedeutet cMOOC „konnektivistischer“ also „connectivist MOOC“. Für was das sich anscheind etabliert zu haben scheinende Kürzel xMOOC steht, konnte ich im Internet nicht herausfinden. In vielen Kommentaren lese ich, in einem xMOOC sei eine gewisse Beeinflussbarkeit des Lernerfolgs gegeben sowie Lernerfolgsmessung möglich. Ist das dann noch ein MOOC? Hmmm…. das bliebe zu diskutieren.

  2. Als xmooc bezeichnet werden zum Beispiel die Moocs der amerikanischen Uni-Ableger Udacity & Co wie hier:http://mooc13.wordpress.com/begrifflichkeit/open/ nachzulesen ist. Dabei ist meist der Zugang zu den vom Veranstalter bereitgestellten Kursmaterialien frei zugänglich, Lernplattformen mit Teilnehmerbeiträgen und die Erwerbsmöglichkeit eines Zertifikats erschließen sich aber nur für angemeldete (evt. zahlende) Teilnehmer. Sicher wird über dieses Thema im Abschnitt Geschäftsmodelle von Moocs im #MMC13 noch diskutiert. Darauf bin ich auch schon gespannt.

  3. Pingback: Was gebloggt wird in W1 | Pearltrees

  4. Hi, yes this piece of writing is actually nice and I have learned lot of things from it concerning blogging.
    thanks.

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