Wikimedia Konferenz zu OER #oerde13 Tag 1

OER_1[1]

Quelle: Wikimedia Deutschland e.V.

Eine sehr gut organisierte  Konferenz  #oerde13 der Wikimedia ist heute nach zwei spannenden Tagen zu Ende gegangen. Dieser Bericht zeichnet meine Erfahrungen von den Sessions nach, die ich besucht habe.  Jens Best aus dem Präsidium von Wikimedia eröffnete die Konferenz und forderte die Teilnehmer auf OER (offene Bildungsmaterialien) in Deutschland bekannter zu machen, nicht nur auf dieser Konferenz die Vernetzungsmöglichkeiten on- und offline zu nutzen, sondern OER Materialien einfach zu entwerfen und verfügbar zu machen. In einer Zeit mit Bologna Produktionseinheiten (früher als Studenten bekannt) ist das verfügbar machen von freiem Wissen und Lernmaterial unabdingbar für die Entfaltung von Studenten in Deutschland, damit auch in der EU, denn Bologna ist ja für die gesamte Europäische Union bindend. Die zweite Konferenzbegrüßung hielt Vera Metze Mangold Vizepräsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission. Sie sprach sich für eine Bildung für alle aus, auch wenn es eine Utopie ist, so mag das Ziel, einem offenen Zugang zum Bildungsmarkt auch in Entwicklungsländern ein Stück näher zu kommen, hierfür legitim sein. Auch wenn OER in Deutschland am Anfang steht oder gerade weil, ist es verpflichtend OER weiter an die breite Öffentlichkeit zu tragen. Denn OER sind auch eine Chance für kollaboratives Lernen und eine gemeinsame Wissensentwicklung. In den Entwicklungsländer ist dagegen der freie (und kostenlose) Zugang zu den Lehr- Lernmaterialien entscheidend. Offenheit kann Qualität verbessern: z. B. Dozenten, die ihre Materialien/Vorlesungen verbessern, weil sie sich jeder anschauen kann.

Die Keynote zum Kongress steuerte Phillip Schmidt bei. Philipp Schmidt arbeitet zur Zeit in Cambridge (USA) am MIT Media Lab  https://www.media.mit.edu/people/ps1. ist aber auch Executive Director und einer der Gründer der Peer 2 Peer University (P2PU https://p2pu.org/en/ ), einer Graswurzel Innovationsschmiede für Online-Lernen. Er führte an das die Foki auf OER in verschiedenen Ländern verschiedene Gründe haben. So ist man in Afrika an Kosteneinsparungen durch OER interessiert, während es in der USA derzeit bei OER mehr um Innovationen geht. Schmidt versteht die OER bezüglich open aber auch als eine „Mitmachbewegung“ und fordert auf OER zu entwickeln. Nicht drüber Reden, sondern machen und über entwickelte OER austauschen sollte das Ziel der OER Initiativen sein. OER bedeutet mitmachen (engl. Re(use), Re(distribute), Revise und Remix. Durch die Dezentralität im Internet, besteht die Möglichkeit selbst etwas beizusteuern und nicht wie bei den alten Medien Funk und Fernsehen als einzelner nur auf der Konsumentenseite zu stehen. Dann kann man das  „eiserne Dreieck“ aus Qualität, Kosten, Zugang aufbrechen und muss nicht mehr nach dem Prinzip: „wenn eine der Eckpunkte  verbessert wird, sinken Ressourcen für die anderen beiden. Das Internet bietet eine „wunderbare“ Platform für Aktivitäten mit freien Bildungsmaterialen vom Privatentwickler bis zu großen Organisationen und Netzwerken und das in friedlicher und gewinnbringender Koexistenz. – OER ermöglicht zum einen, dass mehr Leute zur Erstellung von Bildungsressourcen beitragen können, zum anderen eröffnet es qualitativ neue Möglichkeiten der Bildung. Statt  immer größere Hörsäle zu bauen um das klassische Modell der Bildung im Sinne der Universitätsvorlesung bei stetig wachsenden Studentenzahlen aufrechtzuerhalten, gibt uns  OER Möglichkeiten und Chancen (auch in sehr großen Gruppen) gemeinschaftlich zu Lernen. Als Beispiel: http://learn.media.mit.edu – OER-„Prinzipien“. Immer wieder betonte Schmidt das “ Offen“ auf jeden Fall auch als „Lernen durch mitmachen“ verstanden werden soll (muss). Zum Ende erzählte er eine Geschichte des Internets: Ein  9jähriger Pinguinforscher kommt über das Netz mit Wissenschaftlern der John-Hopskins Universität in Regen Kontakt und Austausch, ohne das den Wissenschaftlewrn das Alter des Jungen bekannt ist.

Session1: Nach dieser Keynote von Phillip Schmidt begannen die parallel laufenden Sessions. Ich begab mich zu Open Education in der (Hoch-)Schule zwischen ambitionierten Idealen und realem Alltag! – Mediendidaktische Professionalität zeitgemäß denken von Prof Dr. Sandra Hofhues und Prof. Dr. Kerstin Mayrberger. Hier sollte es um OEP (Open Education Practises) gehen. Dazu hatten die Referentinnen 3 Thesen aufgestellt die sie mit den Teilnehmern diskutieren wollten um die Widersprüche zwischen aktuellen Handlungspraktiken und Open Educational Resources (OER), Open Educational Prac-tices (OEP) und einer Open Education (OE) aufzuzeigen.

Annahme 1: Open Education braucht Grassroot-Initiativen und gute Beispiele dafür, dass eine Open Educational Practice in Lehrveranstaltungen funktioniert.

Dazu muss die Nutzung von Medien Alltag in Lehrinstitutionen werden, es wir eine Didaktik benötigt die Offenheit unter formalen Bedingungen, Partizipation mit OER und didaktischem Fundament bereitstellt. Es soll Material also handlungsorientiert aber kritisch angenommen und weitergegeben werden. Anmerkungen aus dem Teilnehmerkreis zeigten große Unterschiede zum Beispiel bei der Medienausstattung aber oft auch (Nicht-) Nutzung vorhandener Medien im Schulbereich auf. Zurückzuführen auf fehlende Medienkompetenz der Lehrkräfte, fehlende funktionierende einfach zu bedienende Medien. Es gab aber auch Erfolgsgeschichten wie zum Beispiel in  einer Schule aus SH, in der jeder Lehrer mit iPad ausgestattet ist und sogar das Klassenbuch per Software geführt wird. Kerstin Mayrberger fordert für OER eine offene Bildungspraxis mit Partizipation, Abgabe von Verantwortung, der Mehrwert daraus muss für Lehrkräfte klar werden. Sandra Hofhues erwähnt ernüchternde Studien hierzu ? Welche sind das? (vielleicht bekomme ich per Twitter ja mal einen Link von Ihr den füge ich als Verweis dann in diesen Blog ein).

Annahme 2: Offen will jede/r Lehrende und Lernende sein, kann aber nicht unmittelbar mit der Offenheit umgehen.
Es braucht Medienkompetenz, Didaktik und Methodik um Verantwortung bewusst abgeben/annehmen zu wollen und können. Man brauch vormachende Lehrende und Lernende, die zur Selbstorgansiation auffordern, die aber mit technischen Problemen umgehen können und es braucht Vorschriften die Rechtssicherheit geben ohne zu behindern.
Wie soll man also lernen mit Offenheit umzugehen? Offenheit (alles darf genutzt werden) bei Klausuren erfordert daran angepasste Aufgabenstellungen. Das löst Ängste bei KollegInnen aus. Kollaboration und sich zeigen ist eine Form der Offenheit die bei Lehrkräften noch wenig verbreitet ist. Der Wunsch nach Materialien, Anleitungen zu OER und Open Education ist aber spürbar vorhanden. Sie benötigen dafür Ausbildung und „Werkzeuge“ wenn keine Verunsicherung entstehen soll und Rechtssicherheit damit keine Angst vor rechtlichen Problemen entstehen kann. Wie kann man die benötigte Sicherheit vermitteln?
Annahme 3: Open Education nicht Laissez-Faire
Die Verlockung ist durchaus vorhanden Open als Laissez-Faire zu betrachten. Aber für OE muss die Haltung und Einstellung zum Lehren und Lernen  mit verändert werden (Selbstreflexion) denn Medienbildung jenseits von Technik Vermittlung heisst der
(Rogers 2003): der Mehrwert muss erkannt werden, es sollte kompatibel mit bestehendem Werten sein , darf dabei nicht zu komplex sein (keine Überforderung) und muss ausprobiert werden können. Erfahrungen müssen Konsequenzen haben, auch aus negativen Erfahrungen sollten positive (konstruktive) Schlüsse gezogen werden.
Session2: Die Lernplattform Moodle goes OER – Wie die OpenSource Lernplattform Moodle OER-Kurse unterstützt von Ralf Hilgenstock Geschäftsführer bei eLeDia. Moodle wird als weitverbreitete Plattform an Schulen und Hochschulen eingesetzt, aber auch in öffentlichen Institutionen und in der Industrie . Oft als geschlossene Lernplattform verwendet, ist es mit Moodle aber auch möglich offen Kurse zu erstellen. Diese können per HUB für spezielle Bereiche, aber auch landes-(nützlich für Kurse ohne Sprachbarriere)  oder weltweit verfügbar gemacht werden. Es ist möglich Kurse offen durchzuführen, aber auch nur Kursgerüste zur Verwendung bereitzustellen (Best Practice). Ein Problem bei zur Verfügung Stellung eine Hubs, war bei völliger Offenheit das Einstellen von (Bezahl-) Kursen, die eigentlich nur einen offenen Trailer hatten und dann geschlossen gegen Bezahlung angeboten werden (Werbung statt Inhalt). Um solchen Spam auf einem Hub zu vermeiden ist ein Freigabeprozess notwendig, der Spam aussondert und eine Qualitätskontrolle der Angebote sicherstellt. In Deutschland existiert ein HUB in deutscher Sprache am Medienzentrum Jena, auf dem die Kurse von außen zugreifbar sind, es gibt aber auch weltweit offene HUB´s. Offen bedeutet dabei auch die Weiterentwicklung und Mischung von Kursen im Sinne von dem immer geforderten Remix bei OER Materialien. Mit diesem Ziel sind HUB´s als langfristiges Projekt zu sehen, das Kurse Kursteile zur Verfügung stellt. Sowohl als bewährte Kurse als auch als Bausteine, die erst zu Kursen zusammengefügt werden. Nicht angesprochen wurde leider die Kompatibilität von einzelnen Moodleversionen und ob da eine problemlose anwenderfreundliche Kursübernahme (Bausteinübernahme) möglich ist.
Session3 , Markus Schmidt vom Leibniz-Institut für Wissensmedien stellte das Projekt L3T vor. „L3T“ ist die Kurzform für das preisgekrönte „Lehrbuch für Lernen und Lehren mit Technologien“. Seit Februar 2011 ist es kostenfrei online zugänglich. Im August 2013 wurde die Lehrtext-Sammlung im Rahmen des Projekts „L3T 2.0“ vollständig überarbeitet und erweitert. Dabei haben die 268 Mitwirkenden einen neuen Weg der Kollaboration beschritten: Innerhalb von sieben Tagen wurde das Lehrbuch in acht „L3T“-Camps in Deutschland und Österreich sowie an -zig Arbeitsplätzen verteilt im im deutschsprachigen Europa überarbeitet bzw. neu erstellt. Dabei war kollaboratives Schreiben allerdings nicht Bestandteil dieses Projektes. Es gab strikte Stilvorgaben und ein Review um bei so vielen Autoren und in so kurzer Zeit einen  gewisse Einheitlichkeit einzuhalten, zum Zwecke einer besseren Lesbarkeit des Buches. Kollaborativ gestaltet war aber das gesamte Projekt. Es wurde an verschiedenen Standorten in Deutschland und Österreich in Camps gearbeitet, aber auch per Internet konnte man sich beteiligen. Dabei waren neben den eigentlichen Autoren eine große Anzahl weiterer Tätigkeiten nötig wie:  Review,  Lektorat, Literaturservice, Lizenzhotline, Fotoerstellung,  Illustration, Zitatcheck, Genderkuratorium, Website (was ist grade los?), Sound & Video, PR, Organisation, Evaluation

Die Camps waren über verschiedene Kommunikationskanäle zusammengeschaltet, damit war auch campübergreifend eine Arbeitsteilung zum Beispiel als Entlastung (manche Teilnehmende waren zeitweise ohne Aufgaben und konnten so jene unterstützen, bei denen sich die Aufgaben stapelten) möglich. Markus Neuschäfer von e-publi einem Print-on-Demand – Verlag, der verantwortlich für die Print-Version von L3T 2.0 ist, sagte dass es den Nutzern möglich ist sich eine (nach Kapiteln) individuelle Version zu erstellen. Dies war auch in der ersten Ausgabe von L3T schon möglich. Mit dem 7-Tage Projekt sollten die  Erfahrungen, dass oft auf Zuarbeiten Beteiligter sehr lange gewartet wird und sich somit eine Neuerscheinung eines Mehrautorenwerkes oft sehr verzögert umgangen werden. Ferner brachte die Aktion Erfahrung für eine über das Internet gesteuerte Koordination einer großen Gruppe.
Nach Session 3 begannen 2 Speedlab Runden für deren Besuch 5 Speedlabthemen zur Verfügung standen.
Speedlab 1 Serlo, vorgestellt von Simon Köhl. Ein Beispiel für OER in Deutschland, Serlo stellt Schülern (zum Auftakt mit dem Themengebiet Mathematik, später dann für weitere Schulfächer) OER Material zum Selbstlernen und auch eine Plattform um OER Material zu entwerfen zur Verfügung. Die einzelnen Themen sind mit einer komfortablen Suchfunktion auffindbar. Dabei funktioniert die Suche auch mit dem Hyperlink Prinzip wie bei Wikipedia, gedacht um von der Anwendung zur Theorie und wieder zurück zur Anwendung zu kommen. Damit soll erreicht werden das Schüler Aufgaben selbst bearbeiten und sich die dazugehörige währenddessen Theorie themenorientiert aneignen können . Betrieben von einem gemeinnützigen Verein soll Serlo dauerhaft zu einer Selbsthilfe für Schüler etabliert werden. Die Motivation der Entwickler und Geldgeber sind hier eine Chancengleichheit durch OER Materialbereitstellung zu erreichen. Auf den pädagogischen Aspekt bildet Serlo den Typ des „freien Lernens ohne Prozesskontrolle ab.
Speedlab  2 stellte Anna Gruszczynska,  die seit 2009 in ein britisches Regierungsprogramm zu OER involviert ist, vor. Sie arbeitet derzeit als Projektmanagerin in der Personalabteilung der Sheffield Hallam Universität und wirkt bei dem Projekt ACTOER (Accessibility, Challanges and Techniques for OER) mit. Für britische Lehrer wurde eine Plattform in Form eines E-Books erstellt das Medienkompetenz (digital literacy) in allen Formen behandelt. Dabei wird der große Vorteil der E-Books genutzt und die Hyperlinkmethode bietet Verweise rund um das Thema Medienkompetenz an. Eine konsequent durchdachte OER Lösung. Das E-book ist ein mit CC (Creative Commons)  Lizenz aufgelegtes Buch und man kann sich damit in der Anwendung von OER Kompetenzen erarbeiten und Beispiele für den Unterricht finden. Ganz im Sinne von OER Machen und über existierende Materialien mit OER diskutieren und arbeiten.
Nun begann das in den  Rahmen der OER Konferenz eingebundene Barcamp. Vielseitige Themenangebote und eine zielorientierte Moderation der Sessionbildung von Jöran Muuß- Merholz  liessen in atemberaubender Geschwindigkeit einen perfekten Sessionplan entstehen. Mein Glück im Hof bei frischer Luft (zu fortgeschrittener Konferenztageszeit nicht unwichtig) hielt Phillip Schmidt eine Sessionrunde über das Thema Moocs.
Barcamp Runde 1 Phillip Schmidt möchte über alles rund um Moocs diskutieren. Nach kurzer Einführung über cMoocs als ursprüngliche Entwicklung und dem derzeitigen Hype um die von amerikanischen Universitäten veranstalteten xMoocs wurde kontrovers über Sinn, Zweck und Erfolg diskutiert. Fazit war das die Entwicklung der Moocs bei weitem nicht abgeschlossen ist und derzeit noch viele Experiment im Gange sind. Verschiedene Modelle der Refinanzierung der derzeit oft noch kostenfrei angebotenen Moocs sind noch ungeklärt. Einige Moocanbieter wie Coursera, EdX, Udacity nehmen Geld für die Zertifikate, im Gespräch ist aber auch grundständige Lehrveranstaltungen von renommierten Universitäten als Mooc anzubieten und an andere Universitäten zu verkaufen. Es wäre sehr schade wenn Kosteneinsparungen letztlich die Entwicklungen der Moocs bestimmen würden, denn die Chance einen Wissensaustausch mit den heutigen Möglichkeiten des Internet zu ermöglichen, sollte auch berücksichtigt werden. Geklärt wurde auch die Kritik an den hohen Abbruchzahlen bei den großen amerikanischen Moocs (oft ca. 90 – 95%), die aber auch auf die geringen Einschreibehürden zurückzuführen sind, die einen Ausstieg (der am höchsten in den ersten zwei Wochen der jeweiligen Moocs sind) begründet ist. Von großem Wert sind die frei verfügbaren Moocs dagegen in Schwellen- und Entwicklungsländern, da sie den Studenten dort aktuelle Lernunterlagen zur Verfügung stellen können an die sie sonst gar nicht oder nur mit großem Aufwand gelangen. Deutlich wird der experimentelle Status der Moocs auch daran, das ein großer Teil der Teilnehmer bereits einen Hochschulabschluss besitzt und die Moocs eher als Weiterbildung, denn als Ausbildung oder grundständiges Hochschulstudium genutzt werden. Die große Frage ob es gelingen wird auch bildungsfernere Teilnehmer für Moocs zu gewinnen wird auch mit der Entwicklung der Medienkompetenz der Bevölkerung zusammenhängen. Fazit: Es wird viel experimentiert und das Forschungsfeld Mooc bleibt spannend.
Barcamp Runde 2  Rene Pickhardt stellte die Plattform Wikiversity vor und zeigte Möglichkeiten auf diese für einen Mooc zu benutzen. Die Media Wiki sind Open Source Software und von jedem nutz- und bearbeitbar. Der in der Session anwesende Prof. Dr. Brenner hat zum Beispiel seine Mathematikvorlesungen an der Universität Osnabrück in Wikiversity verfügbar gemacht. Es lassen sich also ganze Kurse auf Wikiversity abbilden, es kann durch einbinden von Etherpads auch kollaborativ gearbeitet werden. Für mich persönlich ist eine Hürde die notwendige Einarbeitszeit in Wikiversity. Es gibt zwar viel Hilfe auf den Diskussionsseiten, hier ist aber ein Hauptproblem das die Themen oft sehr spezialisiert sind. Dr. Martin Lindner merkte an das der große Erfolg von YouTube auch auf die einfache Bedienung und vor allem auf die Möglichkeit auf Videostellen innerhalb eines Videos zu verlinken zurückzuführen ist. Dennoch ist Wikiversity eine mächtige Umgebung, es lohnt sich sie einmal genauer zu untersuchen, denn es wird daran gearbeitet Wikiversity als Kursplatform anwendungsfreundlicher zu machen. Mit BigBlueButton kommt ein Videokonferenzmodul hinzu. Es ist viel Bewegung auf Wikiversity, man sollte es weiter beobachten.
Mit dieser Sessionrunde schloß für mich der Veranstaltungsteil des 1. Tages, es gab allerdings auch danach noch zahlreiche gute Gespräche und Kontakte. Es war ein runder erster Konferenztag. Dank hier auch an das Team des Veranstaltungsortes Kalkscheune, es hat einen fantastischen Job gemacht. Weiter auf diesem Blog in Kürze mit den Eindrücken von Tag 2.

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Eingeordnet unter Bachelor Bildungswissenschaften

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