Schlagwort-Archive: cMooc

Der 2. LdLmooc startet in Kürze diesmal unter der Leitung von Peter Ringeisen

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Gastbeitrag von Zsuzsanna Solti Benndorf zum #ldlmooc

Heute als Gastbeitrag eine Visualisierung zum seit 09.05.2014 laufenden ldlmooc Woche1. Angefertigt von meiner Kommilitonin an der Fernuniversität in Hagen Zsuzsanna Solti Benndorf

Gastbeitrag von Zsuzsanna Solti Benndorf zum #ldlmooc Woche 1

Gastbeitrag von Zsuzsanna Solti Benndorf zum #ldlmooc Woche 1

Schüler als aufblühende Blüten, dafür muss der Lehrer nach der LdL Theorie übrigens immer spannenden Lehrstoff anbieten, den die Schüler sich gerne selbst erarbeiten wollen.

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Hausarbeit Mediendidaktik Modul 3A (Vergleich LdL und cMoocs)

Hausarbeit 3A Marc Schakinnis SS13

unter obigem Link veröffentliche ich als ersten Beitrag des Jahres 2014 meine Hausarbeit zum Modul 3A Mediale Bildung und Medienkommunikation. Vielen Dank an Ulrike Glembotzky, die mich durch ihre eigene Veröffentlichung zum Master Modul M4 (eine sehr lesenswerte Arbeit über Lurker in Moocs) auf die Idee gebracht hat, die Arbeit hier zu veröffentlichen und an Monika E. König die als @mons7 über die Arbeit von Ulrike getwittert hat.

Die Arbeit untersucht Gemeinsamkeiten und Unterschiede beim Vergleich der handlungsorientierten Unterrichtsmethode LdL (Lernen durch Lehren) und der Partizipation an einem cMooc.

Für Kommentare und Kritik bin ich immer dankbar.

Die Arbeit ist unter CC Lizenz CC BY-SA veröffentlicht.

Creative Commons Lizenzvertrag
Digitales Lernen im sozialen Kontext: Gemeinsamkeiten und Unterschiede beim Vergleich der handlungsorientierten Unterrichtsmethode LdL und der Partizipation an einem cMooc von Marc Schakinnis ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.

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Blick durch die rosarote Brille auf das #ecb13

rosa Brille

Auf vielen Kanälen lese ich im Nachgang einige doch sehr, sagen wir,  intensive Kritik am Educamp #ecb13 in Berlin. Diese Kritik habe ich so für mich nicht mitgenommen und konnte selber einen großen Mehrwert aus der Veranstaltung ziehen. Dieser Artikel soll eine Auseinandersetzung mit den doch sehr unterschiedlichen Wahrnehmungen der Teilnehmer durch meine “rosarote” Brille werden. Zunächst einmal war der Besuch des #ecb13 mein erster Besuch eines Educamps und somit fehlen mir die Vergleiche mit vorangegangenen Veranstaltungen. Trotz Neuling (oder wie ich dann auf dem Educamp gelernt habe, gerade als Neuling), bin ich mit dem Vorhaben eine eigene Session anzubieten auf das Educamp  gegangen. Da ich in naher Zukunft einen cMooc zur Unterrichtsmethode LdL plane und diesen zwar nicht alleine aber privat organisieren möchte, hatte ich auf eine konstruktive Diskussion mit Teilnehmern gehofft. Es klappte, ich konnte meine Session schon am Samstag positionieren und habe nach einer sehr kurzen Einführung in mein Projekt eine sehr engagierte und für mich sehr fruchtbare Diskussion mit den anwesenden Teilnehmern auf meiner Session gehabt. Ich bekam konstruktive Kritik, neue Ideen und mein Vorhaben wird schon ein wenig runder und sehr viel konkreter. Schon dieses stellte einen sehr großen Mehrwert für mich dar. Zusätzlich gibt es noch einen Punkt der mir die Brille auf das Educamp dann dunkelrosa einfärbt. Als Student der Fernuniversität in Hagen freue ich mich darauf meine online-Kontakte, egal ob Kommilitonen oder Social Media Bekannte aus dem Bildungsbereich einmal offline zu treffen und mit ihnen von Angesicht zu Angesicht zu diskutieren. Also ein weiterer hoher Mehrwert für mich auf dieser Veranstaltung. Als Glückspilz habe ich dann wohl auch noch in der Wahl meiner Sessionbesuche richtig gelegen, denn auf allen Sessions wurde intensiv diskutiert und Kritik auch als konstruktive Kritik verstanden.

So und nun mal kurz die rosa Brille abgesetzt: Es gab wohl leider einige Sessions, auf denen dies so nicht der Fall war. Das ist dann wirklich schade, denn eine kritisch konstruktive Kritik macht für mich eigentlich den Sinn eines solchen Barcampformates aus, aber ich musste es ja nicht erleben. Was ich am Freitag Abend erleben durfte war eine politische Disskussionsrunde die sich trotz kritisch fragendendem Moderator im Kreis herumdrehte und über die Forderung „Tablets für alle nicht hinauskam“. Für mich war aber eigentlich relativ schnell klar, das die Abschlussdiskussionen, auch die vorangegangene pädagogische Diskussion (der man aber doch besser folgen konnte, auch wenn man die Unterrichtseinheiten auf dem LearningLab nicht besucht hatte) ein Abschluss des tagsüber gelaufenen Learninglabs waren und keineswegs ein Warmup eines Educamps. War Ok für mich, als Neuling, habe dann mit @biwifuhagen einen Kommilitonen getroffen und das Warmup privat gestartet. Hier gehe ich also mit der Kritik von @herrnlarbig konform, der sich in seinem hörenswerten Audiobeitrag kritisch (und wie ich finde konstruktiv und für die Zukunft der Educamps sehr bedenkenswert) zum #ecb13 auseinandergesetzt hat). Der Samstag lief dann für mich wie oben beschrieben rosarot ab. Kommen wir zur samstäglichen Abendveranstaltung und der aufgekommenen Kritik daran. Zunächst für mich einmal wieder persönlich nicht greifbar, denn ich hatte in der Buchkantine nette Gesprächspartner und interessante Themen. Aber die Veranstalter tappen hier in die “Berlin – Falle”. Abendveranstaltungen nach Konferenzen egal welcher Thematik (ich habe über 15 Jahre Veranstaltungen in Berlin beruflich geplant und durchgeführt) haben  in Berlin eine ausgeprägte Form des Teilnehmerschwundes. Auch wenn dieses Phänomen in anderen Orten durchaus ebenfalls beobachtet wird, zeigt es sich in Berlin sehr ausgeprägt. Also war es ein logischer Schluss das Teilnehmerfeld von vornherein zu begrenzen. Mit der Buchkantine war ein thematisch sehr passender Ort gewählt worden und das Essen war wenig, soll aber sehr gut gewesen sein (ich war wohl zu lange in ein intensives Gespräch vertieft und es blieb nur noch ein Salamibaguette, aber absolut Schuld eigene), Getränke wurden von der Bedienung freundlich und professionell serviert. Also hier kann ich dem Orgateam bei der Wahl und auch der Entscheidung, die nur noch begrenzt mögliche Teilnehmerzahl (aufgrund der anderen Veranstaltung) in Kauf zu nehmen sehr gut verstehen. Frühstück, Getränke, Snacks und Kuchen standen allen Teilnehmern tagsüber ausreichend zur Verfügung, auch wenn man das einfach gehaltene Nudelgericht in der Schulkantine nicht essen wollte. Wer mehr will muss dann nach meiner Meinung auch bereit dazu sein dafür zu zahlen. Für den Charakter der Veranstaltung ging das Catering nach meiner Meinung mehr als in Ordnung und zwar an beiden Tagen. Der Sonntag hatte dann jedoch eine, im Nachhinein doch sehr ärgerliche Panne, denn offenbar ist die zeitliche Vorverlegung des Sessionplanung um eine halbe Stunde nicht bei allen TN angekommen. Hier hätten die Veranstalter eingreifen müssen, als klar war, das längst noch nicht alle TN anwesend sind und die Sessionplanung wenigstens um diese halbe Stunde nach hinten legen können. Dies hätte sicher den Sonntag an Sessions deutlich belebt. Aber einige TN oder sagen wir mal Anmeldefreudige sollten sich hier mal überlegen, ob es den einen Klick auf dem mixxt.de-Portal nicht Wert ist, wenn man sich entschließt an einem Tag nicht, oder nicht mehr zu kommen. Dann wäre eher klar ob noch TN unterwegs sind oder nicht. Die geringe An- respektive Abmeldedisziplin macht es den Veranstaltern (völlig unnötig) schwer spontan zu reagieren. Ein weiterer Kritikpunkt am Ablauf der Sessions waren die teilweise nahtlosen Übergänge der Sessions, hier sollte für zukünftige Camps unbedingt eine klar kommunizierte und auch zeitlich realistische Pause zwischen den Sessions geplant und auch eingehalten werden (macht sich am besten durch einen zuständigen Helfer in jedem Sessionraum, der auf das Ende der Session achtet und hinweist (so ist es auf dem Barcampformat der OER Konferenz von Wikimedia sehr erfolgreich praktiziert worden). Fazit hier: Man braucht definitiv mehr Helfer und klare Strukturen für die Helfer. Die Kritik  an der Mittagspause innerhalb der Sessionrunde am Sonntag kommt noch hinzu, das gibt einen regelrechten Bruch im Ablauf, viel Unruhe und keinen Gewinn. Meine persönliche Meinung ist hierbei ohnehin, das auf Konferenzen deutliche Pausen gerade zwischen den Sessions einen höheren Mehrwert bringen, als ein oder zwei Sessionrunden mehr. Die Möglichkeit in kleiner Runde bei Kaffee etc. direkt nach einer Session Themen zu vertiefen befreit die Sessions von für alle Beteiligten unnützen Diskussionen und gibt trotzdem Raum für intensiven Austausch einzelner.

Meine große Verwunderung war aber die Kritik auf einem Social Media Kanal an Sponsoren, die sich für das Educamp #ecb13 engagiert hatten. Ich halte Kritik und eine kritische Auswahl für absolut legitim, aber diese Form und diesen Zeitpunkt für extrem kontraproduktiv. Für mich hat es auch nichts mit Transparenz zu tun, wenn man Social Media Kanäle wählt um Sponsoren die sich bereits engagiert haben derart zu kritisieren. Eine öffentliche Mitgliederversammlung war auf dem Educamp auch vom Orgateam rechtzeitig kommuniziert worden, hier hätte man Regeln für die zukünftige Sponsorenauswahl treffen können und auch Kritik anbringen können. Durch die öffentliche Kritik verprellt man aber massiv auch “genehme” Sponsoren und Spendern in der Zukunft. Kein Sponsor oder Spender setzt sich durch ein Engagement  der Gefahr öffentlicher Kritik aus, wenn er davon weiß. Wir haben den Anspruch Jugendlichen den verantwortungsvollen Umgang mit Social Media Produkten näher zu bringen und schreiben dann kritische Beiträge, als wenn wir zukünftigen Sponsoren unterstellen, sie können weder die Google Suche noch die Twittersuche bedienen. Aus eigener Erfahrung (langjähriger ehrenamtlicher Fussballjugendtrainer) weiß ich wie schwer es ist (schon ohne enge Kriterien) Sponsoren zu gewinnen, ein solches Verhalten macht es dann aber faktisch unmöglich fündig zu werden. Also hier meine Bitte dieses Thema mit etwas mehr Fingerspitzengefühl anzugehen und lieber im Vorfeld oder im Nachgang Regeln zu erstellen und das in nichtöffentlichem Rahmen (in der Diskussionsrunde aufgestellte Regeln können dann auch öffentlich und transparent nach außen kommuniziert werden). Etwas anders verhält es sich nach meiner Meinung mit Werbung innerhalb von Sessions, wenn die Session von einer Diskussion in eine reine Werbeveranstaltung übergeht, aber hier gibt es bereits eine Regel (den Raum verlassen), die ein deutliches Zeichen setzen kann, Social Media Kanäle sollten aber auch dann nur innerhalb der Netiquette zur Kritik genutzt werden.

Bei aller Kritik an Werbemaßnahmen und Sponsoring sollten Educamper aber auch eine große Chance nicht verkennen. Wenn sich jemand für die Teilnahme oder auch die finanzielle Unterstützung entscheidet, identifiziert er sich mit den Werten des Educamps, oder wird zumindest mit diesen Werten in Verbindung gebracht (dabei ist mir schon bewußt, dass diese Vorstellung auch in umgekehrte Richtung missbraucht werden kann). Aber auf jeden Fall haben wir dann die Möglichkeiten ihn von unseren Wertmaßstäben zu überzeugen. Dieses sollten wir im aktiven und dabei positiven Sinne nutzen.

So nun blieb doch nicht alles rosarot, aber viele Kritikpunkte sind bei mir erst in der Reflexion entstanden und sie überschatten meinen persönlichen Mehrwert des Educamcbesuches nicht. Ich bin also mit einem sehr guten Gefühl vom Educamp am Sonntag wieder nach Hause und freue mich auf den Besuch weiterer Educamps. Da wir viel über Bildung 2.0 diskutiert haben und konstruktive Ansätze vielfach erkennbar waren, sehe ich Educamp 2.0 freudig entgegen und hoffe meine Kritik wird positiv und konstruktiv aufgenommen.

Mein Dank gilt den Veranstaltern die sehr viel Engagement in die Veranstaltung gesteckt haben, an die Heinrich von Stephan Oberschule, die unkompliziert die Räume zur Verfügung gestellt hatte, sowie an alle Teilnehmer die mit mir freundlich und konstruktiv diskutiert habe. Ich nenne hier keine Namen, einfach aus Angst einzelne dabei zu vergessen.

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MoocDidaktik oder didaktische Elemente im Mooc #MMC13

Die Woche der Didaktik im #mmc13 neigt sich dem Ende. Das Thema Didaktik ist sehr engagiert und sehr kontrovers geführt worden. Das einzige was ich aus allen Richtungen an Einigkeit vernommen habe, niemand will eine spezielle Moocdidaktik. Werner Jank und Hilbert Meyer zitieren in ihrem Klassiker „Didaktische Modelle“ eine Frau Ingeborg Dietrich aus Dortmund so: „Allgemeine Didaktik ist wie Stricken ohne Wolle“. Damit sind die allgemeinen Didaktiken gemeint, die Unterricht überhaupt behandeln und nicht nur bestimmte Fächergruppen zum Gegenstand haben. „Unterricht“, genau das soll es doch in einem Mooc nicht sein. Genau aus diesem Grunde schrieb ich hier: Didaktik ist da notwendig, wo das Lernergebnis festgelegt ist (und abgeprüft werden soll). Was kann dann das Ziel von Didaktik in einem Mooc sein. Mehrfach nicht nur im HangoutOnAir wurden die hohen Abbrecherquoten bei TN an Moocs ins Spiel gebracht. Dabei sehe ich allerdings nicht, das hier didaktische Modelle wirkliche Abhilfe schaffen können. So einfach und schnell wie man sich in einem Mooc anmelden kann, bzw daran teilnehmen kann, so schnell kann man ihn auch wieder verlassen. Freiwilligkeit bedingt auch eine hohe Fluktuation mit sicher mannigfaltigen Gründen für den Ausstieg.

Die Frage der Didaktik hängt sich letztendlich an den Zielen auf. Die Lehrziele der Gastgeber in einem cMooc sind nur sehr bedingt mit den Lernzielen der Teilnehmer übereinstimmend. Das ist der große Unterschied zu unterrichtendem Lernen. Natürlich haben die Gastgeber eine Vorstellung davon was sie den Teilnehmern in ihrem Mooc  vermitteln wollen. Trotzdem haben sie praktisch gesehen keinen Einfluss darauf was der Teilnehmer sich selbst an Lernzielen setzt. An diesem Punkt bin ich wirklich der Meinung das es einen grundsätzlichen Unterschied zum Unterrichten gibt, da die Lernziele am Ende nicht überprüft werden sollen und müssen. Dieses macht eine Didaktik im herkömmlichen Sinne obsolet.

Wohl aber sind didaktische Prinzipien für einen Mooc notwendig und unabdingbar, in welcher Form kann man wunderbar im Blog von Claudia Bremer nachlesen, die den Prozessverlauf in einem Mooc wunderbar in didaktische Teilprozesse aufgeschlüsselt hat.

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